Nephilia
Warum die Investorenvorbereitung die Beratung verlassen hat — und als eigenständiges Produkt läuft.
Seit September 2026 läuft Nephilia. Das Produkt beantwortet eine einzige Frage: Welche Investoren sind für diese konkrete Runde die richtigen — in welcher Reihenfolge, und aus welchem Grund. Die Antwort kommt begründet statt als Liste, und sie läuft über MCP direkt in den KI-Assistenten, in dem ohnehin gearbeitet wird.
Diese Vorarbeit war in jedem Mandat derselbe Teil der Arbeit: prüfen, was ein Fonds tatsächlich finanziert hat statt was auf seiner Website steht. Erkennen, wo ein Portfolio bereits einen Wettbewerber hält. Einschätzen, wer in diesem Quartal überhaupt zeichnet. Es ist der Teil, der darüber entscheidet, ob eine Ansprache Substanz hat — und der Teil, der zuverlässig ungetan bleibt, weil er Tage kostet.
Dieser Teil skaliert nicht über einen Kalender. Er skaliert über ein System, das ihn jedes Mal gleich gründlich macht.
Deshalb ist Nephilia bewusst kein Beratungsangebot. Es braucht kein Gespräch, keinen Termin und keine Wartezeit; es beantwortet die Frage, bevor sie in einem Meeting gestellt werden müsste. Von mir steckt die Methode darin — welche Belege zählen, was ein Ausschluss ist und was nur ein Hinweis. Das ist die Herkunft, nicht die Bedienung. Das Produkt läuft ohne mich, und das ist die Anforderung, nicht der Kompromiss.
Nephilia ist englischsprachig und deckt den europäischen Frühphasenmarkt ab. Abdeckung, Funktionsweise und Preise stehen dort — einschließlich einer Demo, die auf echten Daten läuft.
Wie Nephilia entstanden ist, erzähle ich im Gespräch mit Jan Thomas bei Startup Insider: Launch Nephilia: Investorenauswahl per MCP direkt im eigenen KI-Assistenten.